DIAKONIE
Hilfe und Beratung
Kinder- und Jugendtelefon 0800 1 11 03 33
Elterntelefon 0800 1 11 05 50
Telefonseelsorge (evangelisch) 0800 1 11 01 11
Telefonseelsorge (katholisch) 0800 1 11 02 22
Die Telefonnummer des Anrufenden wird nicht angezeigt, und die
Anrufe sind
kostenlos.
Besuchsdienst
Dem Besuchsdienst
gehören mehrere Personen an.
Sie besuchen Gemeindemitglieder, die 75 Jahre und älter sind,
z.B. an ihrem Geburtstag, und sie betreuen
einsame und
kranke
Menschen auf Wunsch der Betroffenen,
deren Familienan-
gehörigen oder Freunden.
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0800 111 0111 und 0800 111 0222 Pfarrer Franz Reike informiert über zwei Telefonnummern, die Ihnen weiterhelfen |
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Sie haben die Überschrift richtig erkannt: Sie lesen zwei Telefonnummern. –
Auf der vorletzten Seite des Gemeindebriefes steht regelmäßig die erste der beiden Nummern unter Telefonseelsorge. Beide Nummern finden Sie in jedem Telefonbuch. Diese sind Tag und Nacht über Festnetz und Mobilfunk gebührenfrei zu erreichen. Die Anrufe bleiben anonym, d.h. die eigene Telefonnummer wird weder angezeigt noch gespeichert.
Auch wenn der Ansturm auf die Seelsorger/innen sehr groß ist, werden Sie mit etwas Geduld auf der anderen Seite der Leitung eine Frau oder einen Mann antreffen, die/der für diese Arbeit ausgebildet ist und ehrenamtlichen oder auch professionell ihren/seinen Dienst versieht. Ein offenes Ohr erwartet sie, das zunächst einmal aktiv zuhört.
Für viele Fragen und Probleme hat der Ratsuchende selber die Lösung. Das kann im Gespräch mit der Telefonseelsorge deutlich werden. - „Wer das Problem hat, hat die Lösung.“ Dieser Satz von Paul Watzlawick, der Autor des Bestsellers mit dem Titel „Anleitung zum Unglücklichsein“, gilt auch für die telefonische Beratung. Sollte aber einmal die Suche nach Rat und Hilfe misslingen, dann kann es auch am Gegenüber liegen. Denn Seelsorgerinnen und Seelsorger am Telefon sind Menschen - und wie das mit der zwischenmenschlichen Chemie ist, das wissen wir ja alle. Frei nach dem Motto „Suchst Du eine helfende Hand, so schau auf das Ende deines rechten Arms“ (Abraham Lincoln) empfehlen wir in seelischen Notlagen auch die obigen Telefonnummern der evangelischen und katholischen Telefonseelsorge.
Pfarrer Franz Reike
Pressemitteilung
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Regionales Diakonisches Werk
Stephanie Kunert s.kunert@diakonie-kreisgg.de |
Groß-Gerau / Rüsselsheim, 23. März 2011
Gemeinsam gegen Kinderarmut
Tafeln helfen, die Chancen zu verbessern
Die Zahlen sind erschreckend und machen nachdenklich. „Mindestens 11,5 Millionen Menschen leben in Deutschland unter der Armutsgrenze, darunter drei Millionen Kinder und Jugendliche“, sagt Lucian Lazar, Leiter des Diakonischen Werks Groß-Gerau/Rüsselsheim. „Hier bieten Kirche und Diakonie Beratung und Unterstützung an.“
Ganz direkt geschieht dies über die Tafeln, von denen aktuell zwei mit insgesamt fünf Ausgabestellen in Bischofsheim, Ginsheim, Gustavsburg, Groß-Gerau und Riedstadt-Crumstadt in Trägerschaft des Diakonischen Werks Groß-Gerau/Rüsselsheim stehen. Rund 150 ehrenamtliche Helfer gewährleisten einen funktionierenden Tafelbetrieb.
„Allein im Kreis Groß-Gerau sind etwa 5.000 Menschen auf die Leistungen der Tafel angewiesen“, stellt Klaus Engelberty fest. Der stellvertretende Leiter des Diakonischen Werks, in dessen Zuständigkeitsbereich die regionalen Tafeln fallen, sieht deren Angebot als Entlastung für Menschen in schwierigen finanziellen Lebenssituationen. „Durch diesen Spielraum können sich auch Kinder von einkommensschwächeren Familien einen Kurs an der Musikschule oder einen Computerkurs leisten.“ Allerdings dürfe man nicht aus den Augen lassen, dass es sich bei der Lebensmittelausgabe nur um ein ergänzendes Angebot und nicht um eine Regelversorgung handele.
Um es von Armut betroffenen Kindern zu erleichtern, ihre Bildungskarriere ohne die Erfahrung von Mangel zu beginnen, wird bei den Tafeln im Kreis Groß-Gerau genau geschaut, wie im individuellen Fall Abhilfe geschaffen werden kann. So erhalten Schulanfänger aus einkommensschwachen Familien auf Nachweis einen Schulranzen von der „Schul-Tafel“, ältere Kinder bei Bedarf die notwendigen Schulmaterialien. Weitere Projekte für Kinder und Jugendliche, wie beispielsweise ein Mittagstisch für Grundschüler und pädagogische Nachmittagsangebote sind in Planung. Die Unterstützung innerhalb der Tafeln unter der Trägerschaft des Diakonischen Werks umfasst ebenso die Sozialberatung für die Eltern wie die Hausaufgabenbetreuung für die Kinder.
Da all diese Hilfen für sich genommen auch finanziert werden müssen, bittet das Diakonische Werk Groß-Gerau/Rüsselsheim um Geldspenden für die Tafeln, um dieses Angebot langfristig aufrecht erhalten zu können.
Spendenkonten:
Volksbank Rüsselsheim
BLZ: 500 930 00
Konto-Nr.: 11 873 09
Verwendungszweck: Tafeln gegen Kinderarmut
Kreissparkasse Groß-Gerau
BLZ: 508 525 53
Konto-Nr.: 20 037 47
Verwendungszweck: Tafeln gegen Kinderarmut
Spender erhalten eine Spendenbescheinigung des Diakonischen Werkes Groß-Gerau/ Rüsselsheim.
Weitere Informationen: E-Mail: info@diakonie-kreisgg.de